Schilda

Eine Sammlung bzw. ein Volksbuch mit Schildbürger-Schwänken zum Inhalt erschien 1597 erstmals unter dem Titel Das Lalebuch. Wunderseltzame/ Abentheurliche/ unerhörte/ und bißher unbeschriebene Geschichten und Thaten der Lalen zu Laleburg. Bekannt wurde die zweite Ausgabe von 1598 mit dem Titel Die Schiltbürger: mehrere Autoren sind als ihr Urheber im Gespräch, u. a. Friedrich von Schönberg. Wie der Till Eulenspiegel oder der Faust geht auch das Lalebuch nicht auf eine fremdsprachige Vorlage zurück. Vielmehr wurden Schwänke und Erzählungen, die im Umlauf waren, aufgegriffen und kunstvoll, mit vielen gelehrten Andeutungen gespickt, zu einem Ganzen verarbeitet.

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